Inhaltsangabe:Problemstellung: Ausgehend von entsprechenden Modellen in den USA werden auch in Deutschland seit ca. 10 Jahren unter dem Schlagwort ?Cafeteria-Modelle? M?glichkeiten zur Individualisierung und Flexibilisierung von Entgeltsystemen diskutiert. Da Cafeteria-Systeme Auswahlsysteme sind, in die Entgelt- oder Arbeitszeitkomponenten mit einbezogen werden, gibt es auch zwei Bereiche, durch die im Rahmen dieser Systeme Tridividualisierung herbeigef?hrt werden kann; n?mlich ?ber Entgelt- und Arbeitszeitkomponenten. Die Anwendung solcher Cafeteria-Systeme wird jedoch durch eine Vielzahl rechtlicher Restriktionen erheblich erschwert. Da rechtliche Restriktionen in der personalwirtschaftlichen Literatur als gravierendstes Hemmnis f?r die Einf?hrung von Cafeteria Modellen in Deutschland eingestuft werden - aber eine detaillierte Analyse dieser Problematik unterbleibt, ist es eines der Ziele dieser Arbeit, ?ber die juristische Seite von Cafeteria-Modellen ausf?hrlicher zu informieren. Ein weiteres Ziel dieser Untersuchung besteht darin, die motivationstheoretischen Gr?nde f?r Cafeteria-Modelle aufzudecken. Dazu werden einige Motivationstheorien von entgeltpolitischer Relevanz n?her beleuchtet. Den Hintergrund f?r diese Zielsetzung liefert folgende Problematik: Herk?mmliche Leistungsanreize, die nach dem ?Gie?kannenprinzip? ausgesch?ttet werden, unterstellen einen Normmenschen. Da dieser die Ausnahme und nicht die Regel' ist, degenerieren solche ?kollektiv ausgesch?tteten?...