Inhaltsangabe:Zusammenfassung: Als Folge des in den Jahren 1998 bis 2000 beobachteten B?rsenbooms und -crashs und den damit verbundenen immensen Verlusten privater und institutioneller Investoren verfolgt die Arbeit das Ziel, herauszuarbeiten, ob Erkenntnisse der noch jungen Forschungsrichtung Behavioral Finance existieren, die Anomalien im Investorenverhalten gezielt in den Phasen von B?rsenboom und -crash beleuchten. Dabei wird auch der Frage nachgegangen, inwieweit die Aussagen der klassischen Kapitalmarkttheorie einer Erg?nzung behavioristischer Elemente bed?rfen, um die Geschehnisse am Kapitalmarkt ad?quat wieder geben zu k?nnen. Nach der Erarbeitung m?glicher Ursachen f?r Spekulationen an internationalen B?rsen wird auf die Regelm??igkeit eingegangen, in der Boom- und Crashphasen am Kapitalmarkt auftreten. Ausgew?hlte historische Beispiele werden vorgestellt. Die wissenschaftliche Beschreibung des Kapitalmarktes an Hand von Kapitalmarkteffizienz und -vollkommenheit f?hrt zu einer Pr?sentation der bedeutendsten Modelle der klassischen Kapitalmarkttheorie sowie deren Erweiterung um behavioristische Gesichtspunkte. Anschlie?end werden ausgew?hlte empirische Kapitalmarktanomalien aufgezeigt, um die Bedeutung der Behavioral Finance zu unterstreichen. Zur Vertiefung werden als Anomalien im Investorenverhalten Beispiele aus dem Prozess der Informationsverarbeitung und Entscheidungsfindung, das Noise Trading sowie das Herdenverhalten genauer vorgestellt. Die Anlegergruppierung ...