Der Umgang mit notleidenden Banken - Lehren aus der schwedischen Krise von 1990-1992
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Diplomarbeit aus dem Jahr 2009 im Fachbereich VWL - Geschichte, Note: 1,8 , Johannes Gutenberg-Universit?t Mainz (Lehrstuhl f?r Volkswirtschaftslehre, insb. FInancial Economics), Sprache: Deutsch, Abstract: Eine wesentliche Aufgabe von Finanzsystemen ist der intertemporale Liquidit?tsaustausch von Akteuren mit Liquidit?ts?bersch?ssen zu Akteuren mit Liquidit?tsbedarf. Besonders Unternehmen, die keinen Zugang zu den internationalen Kapitalm?rkten haben, sind auf die Finanzierung durch Kreditinstitute angewiesen. Aufgrund der Ereignisse an den internationalen Finanzm?rkten seit dem Jahr 2007 ist diese Funktion erheblich gest?rt und hat zu weltweiten Auswirkungen auf die Realwirtschaft gef?hrt.Die aktuelle Finanzkrise ist eine der schwersten Krisen in der Geschichte, doch sie ist nicht die Erste. In der Vergangenheit hat es bereits zahlreiche Finanzkrisen gegeben. Ziel dieser Arbeit ist es, Erfahrungen im Umgang mit Finanzkrisen und besonders mit notleidenden Banken zu untersuchen, und ob der Einsatz bestimmter Stabilisierungsma?nahmen, die bereits in fr?heren Krisen eingesetzt wurden, auch in der heutigen Zeit bei der Bew?ltigung der Krise helfen k?nnen. Die schwedische Finanzkrise zu Beginn der 1990er Jahre wird in der Literatur, bspw. Ergungor (2007), oft als Positivbeispiel f?r ein erfolgreiches Krisenmanagement genannt. Deshalb m?chte ich untersuchen, inwieweit das schwedische Krisenmanagement f?r die heutige Krise an den internationalen Finanzm?rkten als Vorbild dienen kan...