Inhaltsangabe:Zusammenfassung: Der Markt f?r Management-Buy-Outs (MBOs) ist ein Wachstumsmarkt in Deutschland. Zwischen 1995 und 2000 wuchs sein Volumen exponentiell von 1,14 auf 15,1 Milliarden Euro. Spektakul?re MBOs wie z.B. beim Verkauf des Pay-TV-Senders PREMIERE im Fr?hjahr 2003 beweisen, dass das Thema trotz der Konjunktur- und B?rsenkrisen noch immer sehr aktuell ist. Der MBO beginnt in der deutschen Wirtschaft eine ?hnlich wichtige Rolle einzunehmen wie in den USA und Gro?britannien. Der dortige Entwicklungsvorsprung hat zur Folge, dass die Mehrzahl der bisherigen Forschung ?ber MBOs aus dem angels?chsischen Raum stammt. Die meisten Untersuchungen schreiben dem MBO ?berdurchschnittliche Performance-Steigerungen zu. KAPLAN und andere Wissenschaftler begr?nden dies haupts?chlich mit der Principal-Agent?Theorie: Der MBO wird demnach als ?berlegenes institutionelles Arrangement angesehen, da er die Interessen von Management und Eigent?mern besser vereint als andere Organisationsformen. Andere Kritiker wie LOWENSTEIN halten hingegen den MBO f?r ein kurzlebiges Umverteilungskonstrukt, bei dem sich die Eigent?mer auf Kosten des Fiskus, der Altaktion?re und der Mitarbeiter bereichern k?nnen. Ausgehend von dieser Diskussion stellt sich die Frage, ob durch MBOs wirklich nachhaltiges Wachstum generiert werden kann. Bei den bisherigen Ver?ffentlichungen handelte es sich jedoch zumeist um kurz- und mittelfristige Untersuchungen, die weitgehend auf mittlerweile veraltetem Datenmat...